Weisheitszähne Erfahrungsbericht
Bei der ersten Operation, war die Seite an der Reihe, wo ich zwei Weisheitszähne hatte (die Zweite lief ähnlich ab). Zunächst mal gab es eine örtliche Betäubung. Dann wurde ich allein gelassen, denn die muss ja erst wirken. Dann wurden mir so weiße Pfropfen in den Mund geschoben, damit der Zahnarzt besser ran kann. Ja und dann ging‘s los. Ein komisches Gefühl: Ich hatte zwar während der OP keine Schmerzen, aber man spürt, wie der da werkt, was zieht und schiebt (schwierig zu beschreiben) und den Weisheitszahn mit Gewalt rausholen will. Ich hab mir nur noch gedacht, hoffentlich bleibt mein Kiefer ganz. Letztendlich lief aber alles problemlos ab. Die Schmerzen kamen auch erst später, als die Narkose nachgelassen hat, aber dafür gab‘s ja die Schmerztabletten. Das Essen war die erste Zeit wirklich schwer, denn jede Bewegung tut weh. Am Anfang geht eh nur Flüssignahrung, dann was extrem Weiches und mit der Zeit kann man dann wieder normal essen. Einige Zeit nach der OP haben mich aber immer noch Schmerzen gequält, wenn ich keine Tablette genommen hab. Nicht extrem schlimm aber halt einfach lästig, wenn‘s da so kontinuierlich weh tut. Nachdem ich aber keine Schmerztabletten mehr nehmen wollt, hab ich meinen Körper mit Placebos behandelt. Hab einfach Schokolinsen gekauft, die wie Tabletten geschluckt und obwohl ich es ganz genau gewusst hab, sind die Schmerzen leichter geworden. Dann hat’s auch nicht mehr lang gedauert, bis alles wieder im grünen Bereich war. |