Rauchen aufhören – Erfahrungsbericht 2. Teil
Nach diesen vergeblichen Versuchen glaubte ich einige Zeit nicht mehr an einen Erfolg. Bis vor vier Jahren nach einer Kneipennacht mit viel Alkohol und noch mehr Zigaretten nach dem Aufwachen feststand „Jetzt ist Schluss“.
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Zunächst kaufte ich mir für 20 € Süßigkeiten hauptsächlich Tictac Packungen und Gummibärchen und erzählte in den ersten Tagen niemandem von meinem Entzug. Zusätzlich kaufte ich mir noch einen Abreißkalender und eine durchsichtige Spardose, in die ich für jeden Tag des Nichtrauchens 3€ legte. Für mich überraschend war, dass nicht mehr rauchen lange nicht so schwer war, wie ich es mir vorgestellt hatte. |
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In meiner Raucherzeit hatte ich mir kaum vorstellen können, dass ich ohne Zigaretten überhaupt noch etwas genießen könnte. Das führte zu so abstrusen Gedanken, dass mir mein geliebtes Fußball spielen ohne Zigarette danach keinen Spaß mehr machen würde. Dies war nicht der Fall. Größte Motivation in der Anfangszeit meiner Abstinenz war, dass ich es meinen Freunden und Bekannten, die alle davon ausgingen, dass ich nie von der Zigarette lassen könnte, beweisen wollte. Deshalb war jeder Tag an dem ich nicht rauchte ein Erfolg.
Aus meiner Entzugserfahrung möchte ich einige Tipps geben, die mir geholfen haben:
- Von Tag zu Tag denken!
Keine langfristigen Ziele setzen, die setzen einen genauso unter Druck wie das frühzeitige Ankündigen vor Freunden, dass man endgültig mit dem Rauchen aufgehört hat . Von Tag zu Tag denken und sich jeden Tag freuen, dass wieder ein Tag ohne Rauch geschafft ist.
- Legen Sie das gesparte Geld auf die Seite!
Mir hat es sehr geholfen täglich zu sehen, was ich mir durch das Aufhören an Geld gespart habe. Ein schöner Urlaub war schon nach einem halben Jahr Nichtrauchen von dem gesparten Geld möglich.
- Beschäftigung für die Hände!
Die erste Zeit ohne Glimmstängel ist und wird man schnell nervös. Suchen Sie sich Beschäftigungen. Wenn Sie schon lange ein neues Hobby anfangen wollten, ist jetzt die ideale Gelegenheit dazu. Hilfreich gegen die Entzugserscheinungen kann auch ein Gegenstand sein, mit dem die Hände beschäftigt werden können. Mein ständiger Begleiter während der ersten Tage ohne Zigaretten war ein kleiner Radiergummi.
- Ablenkung für den Mund!
Gerade in den ersten Wochen habe ich Unmengen an Lutschbonbons und Kaugummi verschlungen. Keine Angst, mit der Zeit wird das Verlangen ständig etwas im Mund haben zu müssen schwächer und verschwindet nach und nach ganz.
Lesen Sie im letzten Teil des Erfahrungsbericht ein Fazit zur Rauchentwöhnung.
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