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Freitag, 30. Juli 2010

Laufband

Da Laufen die natürlichste Fortbewegungsart ist, zählt das Laufband nach wie vor zu den beliebtesten Ausdauergeräten in den Fitnesscentern. Laufen in Form eines Dauerlaufs auf der Ebene ist somit unkompliziert und führt zu einem Maximum an gesundheitlich positiven Trainingseffekten für das Herz-/Kreislauf-System, weil das Herz keine Druckarbeit leisten muss. Doch nicht jeder findet einen Lauf- oder Trimm-Dich-Pfad in unmittelbarer Nähe.
So gesund das Laufen auf weichem Waldboden auch ist, so birgt es doch Probleme und Gefahren - Wetter, Hunde, unebener Untergrund. Zudem ist das Joggen nach Feierabend im Gelände bei einsetzender Dunkelheit nicht jedermanns Sache. Daher ist das Training auf dem Laufband eine ideale Alternative.


Gerätbeschreibung

In Fitnesscentern dominieren Laufbänder mit gummierter Lauffläche. Eine Alternative bieten Lamellenlaufbänder, die als gelenkschonender gelten. Damit sind wir schon beim Hauptproblem des Laufens, nämlich der Stoßbelastung von Knie, Hüfte und Lendenwirbelsäule. Um diese zu kompensieren, versuchen die Hersteller, mit speziellen Dämpfungssystemen die Laufbänder dem weichen Waldboden anzunähern. Besonders für den Anfänger erweisen sich die ersten Versuche auf dem Laufband als eine äußerst wacklige Angelegenheit. Fast alle Produkte verfügen deshalb über eine seitliche Rahmenkonstruktion, die ein Abstützen ermöglicht. Für weitere Sicherheit sorgt ein problemlos erreichbarer Notstoppschalter.
Laufband

Das Display mit dem programmierbaren Trainingscomputer informiert über die üblichen Daten, wie Zeit, Strecke, Kalorienverbrauch und Geschwindigkeit. Dazu bietet er die Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu variieren und bei besseren Geräten kann eine Steigung der Lauffläche in Prozent eingestellt werden.
Beim Laufen auf dem Band empfiehlt sich grundsätzlich eine Eingabe von etwa einem Prozent Steigung, um die Gelenkbelastung zu verringern.

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Nicht ganz unproblematisch gestaltet sich die Herzfrequenzmessung während des Laufens. Frontal angebrachte Griffsensoren führen zu einer unnatürlichen Laufbewegung, bei Messungen mittels eines Brustgurtes sollte sich der Abstand zwischen Sender und Empfänger möglichst wenig verändern, da ansonsten die Auswertung zu ungenau wird.


Wirkung/beanspruchte Muskulatur beim Laufband

Herz-/Kreislauf-System, insbesondere Muskulatur der unteren Extremitäten.


Laufen auf dem Band

Typische Fehler beim Laufen auf dem Band

  • Ungeeignetes Schuhwerk (trotz Dämpfungssysteme sollten zum Laufstil und zum Körpergewicht passende Laufschuhe benutzt werden).
  • Zu schnelles Laufen in der Anfangsphase.
  • Fehlende Abrollbewegung (Stampfen).

Zu empfehlen ist das Training auf dem Laufband für:

Das Laufband eignet sich auch für Untrainierte, die zum Einstieg mit Walkingprogrammen beginnen und sich dann auf Grund der optimal dosierbaren Belastungssteuerung gezielt Schritt für Schritt steigern können.

Moderne Laufbänder bieten mit motivierenden Streckenprofilen sowohl für den Hobby- als auch für den Leistungssportler ideale Trainingsrnöglichkeiten, zumal durch ausführliche Leistungsdokumentation eine effektive Trainingssteuerung erreicht werden kann.


Nicht geeignet für

Durch die beim Laufen auftretenden Stoßbelastungen ist bei Übergewichtigen sowie bei Personen mit Gelenk- (Knie, Hüfte und Sprunggelenk) und Rückenproblemen vom Laufen abzuraten. Bei jedem Schritt können Belastungsspitzen bis zum 10fachen des Körpergewichtes auftreten. Hier empfiehlt sich Walking (mit Steigung ca. 6%).


Video - Training auf dem Laufband:





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Laufband
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Bitte lassen Sie sich von einem erfahrenen Trainer in die Funktionsweisen der einzelnen Geräte einführen, bevor Sie diese für das Workout nutzen.