Beinstreckgerät
Gerät- und Übungsbeschreibung
Das Gerät wird entsprechend der Oberschenkel- und Unterschenkellänge individuell eingestellt. Voraussetzung dafür ist eine anpassbare Rückenlehne und ein in der Höhe verstellbares Unterschenkelpolster. Das Kniegelenk sollte auf Höhe der Drehachse des Gerätependels sein. Das ist meistens dann der Fall, wenn zwischen Kniekehle und Polster kein Zwischenraum mehr besteht. Die Beine werden bis zur Waagerechten gestreckt, die Fußspitzen dabei angehoben.
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Wurde ein Bein über längere Zeit (Gips o.a.) ruhig gestellt, kann die einbeinige Ausführung von Vorteil sein, um die atrophierte Muskulatur gezielter aufzutrainieren. Soll das Gerät zu rehabilitativen Zwecken eingesetzt werden, ist darauf zu achten, dass es individuelle Einstiegswinkel (z.B. ärztliche Vorgabe: Beugung nur 20°) und fein abgestufte Veränderungen des Widerstandes ermöglicht.
Wirkung der Beinstreckgeräts
Kräftigung und Straffung der Oberschenkelvorderseite (Unterschenkelstrecker).
Typische Fehler bei Übungen mit dem Beinstreckgerät
- Zu schnelles, unkontrolliertes Absenken (Korrektur: Diese Phase nicht zum Schwungholen für die Streckbewegung nutzen, langsame Ausführung steigert den Trainingseffekt und reduziert die Gefahr von Über-lastungsschäden).
- Abheben des Gesäßes (Korrektur: Reduzierung des Widerstandes, Haltegriffe und/oder Hüftgurt nutzen).
- Ruckartige Auftaktbewegung: „Kicken" beim Einleiten der Streckphase (gleich bleibende Geschwindigkeit während der gesamten Aufwärtsbewegung).
- Drehen der Fußspitzen nach innen oder außen, um unterschiedliche Anteile der Oberschenkelmuskulatur zu trainieren (Korrektur: Fußspitzen zeigen stets nach oben, denn bei den Drehungen werden Hüft - und Kniegelenke falsch belastet).
Nicht geeignet für
- Personen mit Kreuzbandproblemen.
- Bei Abnutzungserscheinungen der Rückseite der Kniescheibe (Chondropathia patellae).
Weitere Fitnessgeräte:
Bitte lassen Sie sich von einem erfahrenen Trainer in die Funktionsweisen der einzelnen Geräte einführen, bevor Sie diese für das Workout nutzen.
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